Test eines Keilaquariums (Keilbecken, V-Becken)

 

Bericht und Bilder: Eberhard Schmidt
Keilschema  Dieses Schema zeigt den Aufbau des Keil-Beckens von oben. Das Becken hat die Maße 80x35x40 cm und eine Wasserfüllhöhe von etwa 30 cm, enthält also etwa 85 Liter. Zwei Glasscheiben bilden einen Winkel von 75 Grad und lassen einen Schlitz von 1,5 mm frei. Hinter dem Schlitz befindet sich ein Schwammfilter (grün dargestellt), durch den von einer Pumpe (grauer Kreis) Wasser gesogen wird. Das Wasser wird über ein Rohr in das große Abteil des Beckens transportiert. Das Wasser fließt mit starker Strömung durch den Schlitz und zieht so kleine Fische und Eier in das Abteil vor dem Filterschwamm. Als Pumpe habe ich einen Eheim Aquaball Typ 2402020 mit einer Nennleistung von 550 Liter pro Stunde verwendet. Die Strömung ist so stark, dass keine Fische zurück in das große Abteil gelangen können.
   
Foto Keilaquarium  So sieht das Keil-Aquarium von vorne aus. Hinter dem Filterschwamm ist der Eheim-Aquaball zu erkennen, der für die Strömung sorgt. Sowohl im großen Abteil als auch in dem Auffangabteil für Jungfische gibt es einen Ausströmer.
Vor dem Schlitz befindet sich Moos (Monosolenium tenerum), um die Fische hier zum Ablaichen zu animieren.
Das Keilaquarium habe ich mit verschiedenen Fischen getestet. Für die Nachzucht einiger Fischarten ist das Keilaquarium sehr gut geeignet. Mit anderen Fischarten habe ich nur geringe oder gar keine Nachzuchten in diesem Becken erhalten.
   
Fische Jungfische
Hyphessobrycon rosaceus "White Fin"

2
Hemigrammus erythrozonus Glühlichtsalmler

1
Nematobrycon palmeri Kaisersalmler

0
Nannostomus beckfordi Längsbandziersalmler

ca. 30
Danio margaritatus Galaxy
ca. 70
Diese Fische (4-6 Exemplare) habe ich jeweils 6 Wochen im Keilaquarium gehalten und dann die Jungfische im Jungfischabteil gezählt.
   
   
 
Zurück zur Info-Seite